Blutarmut kann sich durch Müdigkeit bemerkbar machen. Doch was bedeutet es, wenn wir fast immer müde sind, selbst am helllichten Tag, obwohl wir unsere Aufgaben eigentlich mit Elan erfüllen wollen? Was, wenn Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Benommenheit genauso zu unserem Alltag gehören wie kalte Füße und Hände sowie eine Blässe der Haut, die längst nicht mehr vornehm ist?
Blutarmut
Eine Anämie, also Blutarmut, macht sich genauso bemerkbar. Etwa zehn Prozent der Menschen in Europa sind davon betroffen, darunter Frauen häufiger als Männer. Im höheren Alter steigt die Häufigkeit sogar auf bis zu 25 Prozent.
Die roten Blutkörperchen, die den eisenhaltigen Farbstoff enthalten, durch den unser Blut seine Farbe erhält, werden im Knochenmark gebildet. Anschließend zirkulieren sie etwa vier Monate lang durch unser Gefäßsystem. Sie nehmen den in der Lunge aufgenommenen, lebensnotwendigen Sauerstoff auf und transportieren ihn bis in die entlegensten Organe und Gewebebereiche unseres Körpers. Dabei werden pro Sekunde bis zu zwei Millionen rote Blutkörperchen abgebaut. Die Neubildung ist daher ein kontinuierlicher Prozess, der unser ganzes Leben lang abläuft. Wenn dieser Prozess gestört ist – insbesondere, wenn dies über einen längeren Zeitraum hinweg der Fall ist –, wird die Sauerstoffversorgung unseres Körpers ernsthaft gefährdet.
Frauen sind aufgrund ihres zyklischen Blutverlusts, der alle 28 Tage wieder ausgeglichen werden muss, häufiger betroffen. Auch bei der Geburt eines Kindes entsteht ein großes Defizit, das den Stammzellen im Knochenmark Höchstleistungen abverlangt. Bei Männern sind es eher die unbemerkten Blutverluste, die beispielsweise durch Beeinträchtigungen oder Verletzungen der Verdauungsorgane verursacht werden können. Auch ein chronisches Infektionsgeschehen durch kleinere, anhaltende Infekte kann Blutarmut verursachen. In 80 Prozent der Fälle ist jedoch ein eklatanter Mangel an bestimmten Mikronährstoffen die Ursache. Diese Mikronährstoffe sind für die Blutbildung bei Blutarmut unerlässlich.
Was brauche ich?
An erster Stelle steht das verbindende Element zum Sauerstoff: Eisen. Wir benötigen täglich 11 bis 16 mg dieses Spurenelements. Bei einem bestehenden Mangel reicht die Aufnahme eisenhaltiger Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte oder rotes Fleisch nicht aus, um den Bedarf zu decken. Folsäure sowie die Vitamine C, A, E, B6 und B12 und die Mineralstoffe Calcium und Magnesium decken nicht nur den Bedarf an Mikronährstoffen für die Blutbildung ab, sondern helfen auch dabei, Eisen besser aufzunehmen und verfügbar zu machen. Eine Nahrungsergänzung, die all diese Mikronährstoffe enthält, kann das Nadelöhr beseitigen, das die Blutbildung bisher eingeschränkt hat.
Wir können vergleichsweise lange ohne Nahrung auskommen, ohne Wasser hingegen deutlich kürzer. Ohne Sauerstoff können wir nur wenige Minuten überleben. Für einen ausgeschlafenen und energiegeladenen Tag ist neben einer tiefen Atmung auch eine gute Sauerstoffversorgung des Blutes entscheidend. Dafür lässt sich einiges tun.
Mehr Antworten auf Fragen zur Zellular-Medizin gibt’s in dieser Broschüre:







