Mit dem Frühling beginnt auch die Zeckensaison. Bereits ab etwa 5 °C werden Zecken aktiv und suchen in Gras, Gebüsch und Unterholz nach einem Wirt. Zudem breiten sie sich zunehmend in nördlichere Regionen aus, die noch vor wenigen Jahrzehnten als weitgehend sicher galten. Eine der größten Gefahren geht vom sogenannten Gemeinen Holzbock aus. Er kann beim Stich Krankheitserreger übertragen, darunter Borrelien, die Borreliose auslösen können.
Häufig und nicht immer leicht zu erkennen
Borreliose kann sehr unterschiedlich verlaufen. Zu den möglichen Beschwerden zählen grippeähnliche Symptome, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie entzündliche Reaktionen in verschiedenen Körperbereichen. Ein typisches Warnzeichen ist die sogenannte Wanderröte, also ein ringförmiger Hautausschlag um die Stichstelle. Da die Symptome nicht immer eindeutig sind, wird eine Borreliose meist nicht sofort erkannt.
Was hilft? Vorbeugen ist besser als heilen
Wer sich in der Natur aufhält, ist mit langer Kleidung und einem geeigneten Repellent gut geschützt. Nach dem Aufenthalt im Freien lohnt es sich, den Körper gründlich nach Zecken zu untersuchen. Wird eine Zecke gefunden, lässt sie sich am besten mit einer Pinzette oder einem speziellen Zeckenwerkzeug entfernen. Anschließend sollte die Stichstelle desinfiziert und in den folgenden Tagen beobachtet werden.
Treten eine Wanderröte oder grippeähnliche Beschwerden auf, ist es sinnvoll, einen Arzt zu konsultieren.
Das Wichtigste ist ein starkes Immunsystem
Ein starkes Immunsystem ist der beste Schutz, auch nach einem Zeckenbiss. Neben Vitaminen und anderen Mikronährstoffen können auch Pflanzenstoffe aus der Natur gezielt eingesetzt werden, um unsere Immunantwort zu verbessern:
- Helmkraut ist ein starkes entzündungshemmendes Antioxidans.
- Rosmarin hat eine starke antiseptische Wirkung gegen Bakterien und Schadpilze.
- Luteolin hat ebenfalls eine starke antioxidative und entzündungshemmende Wirkung und gleichzeitig eine Schutzfunktion für die Nervenzellen.
- Mittelkettige Triglyzeride liefern Energie für Körper, Gehirn und das Immunsystem.
- Eine ausgewogene Ernährung und gezielte Supplementierung stärkt unsere Abwehrkräfte. Ein altes Naturmittel zur Stärkung des Immunsystems ist übrigens auch der Futtersaft der Bienenköniginnen, das Gelée Royale, eine komplexe Zusammensetzung aus Nährstoffen, Vitaminen und Aminosäuren.
Ein starkes Immunsystem mindert deutlich die Auswirkungen eines Zeckenbisses. Gehen wir doch einfach gut vorbereitet in die Natur!
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