Nachdem bereits in verschiedenen Ländern Europas Hitzerekorde gemessen wurden und auch ein sparsamer Umgang mit Trinkwasser empfohlen wurde, zeigt sich die beginnende Sommerzeit in vielen Regionen von ihrer intensiven Seite. Trotz wechselhafter Wetterbedingungen spielt vor allem eines eine zentrale Rolle für unsere Gesundheit: Sonnenlicht und die körpereigene Bildung von Vitamin D über die Haut.
Sonne ja, aber …
Dass Vitamin D für uns Menschen so wichtig ist, zeigt sich auch daran, dass wir während unserer Evolution nie die Fähigkeit verloren haben, es selbst herzustellen. Mit genügend UV-Strahlung aus dem Sonnenlicht produzieren wir an einem Sonnentag viele zehntausend Internationale Einheiten Vitamin D3, vorausgesetzt, unsere Haut wird von der Sonne beschienen. Unsere Bestrebungen, uns vor der auch zerstörerischen Kraft der Sonne zu schützen, stehen dem jedoch entgegen: Schon Lichtschutzfaktor 15 in Cremes und Sprays hemmt die Vitamin-D-Synthese um bis zu 98 Prozent.
Und so belegen auch Studien aus der Türkei, China und Indien – also eigentlich Ländern, in denen die tägliche Sonnenexposition und damit die natürliche Vitamin-D3-Synthese in der Haut der Menschen für einen Überfluss sorgen könnte –, dass der Großteil der Menschen deutliche Mangelerscheinungen zeigt, Frauen und Männer gleichermaßen. Da Vitamin D3, eigentlich ein fettlösliches Hormon, an zahlreichen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt ist und entscheidenden Einfluss auf die Skelettmuskulatur, die Herz- und Endothelfunktion, die Stabilität von Zähnen, Knochen und Gelenken und auch das Immunsystem hat, muss ein Vitamin-D-Mangel ein Alarmsignal sein!
Ist also viel Vitamin D vonnöten?
Eine optimale, großzügige Versorgung mit Vitamin D3 reguliert auch in weiteren Gesundheitsbereichen, wie akuten und chronischen Entzündungsreaktionen, im Körper. Selbst dort, wo es produziert wird, wird Vitamin D unterstützend aktiv: Es wirkt direkt in der Haut antimikrobiell, hilft beim geordneten Abbau von Abfallstoffen und reduziert den Anteil von Signalstoffen für Entzündungen durch den Sonnenstress.
Entgegen den Empfehlungen von vermeintlichen Ernährungsexperten und Gesundheitsinstitutionen, die Zurückhaltung predigen, machten Sportler, die im Verlauf einer polnischen Studie auf eine hochdosierte Versorgung mit Vitamin D3 setzten, bemerkenswerte Erfahrungen. So konnten nicht nur die Körperkraft, die Geschwindigkeit und die Leistungsfähigkeit deutlich verbessert werden, sondern es kam auch zu einer Steigerung der Konzentrationsfähigkeit sowie des Testosteron- und Cortisol-Gehalts.
Noch was?
Die universelle gesundheitliche Bedeutung von Vitamin D3 in ausreichender Dosierung steht völlig außer Frage. Idealerweise wird es mit dem fettlöslichen Vitamin K2 kombiniert, das eigentlich den Mechanismus der Gerinnungsfaktoren (Koagulation) im Blut reguliert und, wenn nötig, aktiviert, aber genauso eine wichtige Rolle im Knochenstoffwechsel spielt und für ein festes und stabiles Knochengewebe unerlässlich ist!Genießt die Sonne, wann immer möglich! Produziert euer eigenes Vitamin D und unterstützt eure Haut und euren Körper mit einer großzügigen Versorgung mit Vitamin D und K. Macht euch einen tollen Sommer!
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